Das Kinderheim von COLT - Gründung

Vor Gründung von COLT lebten die Kinder in den Slums von Phnom Penh, nahe den Bahngleisen. Obwohl es bereits Personen gab, die sich ein wenig kümmerten, gab es nie ausreichend Geld.
Die Kinder besaßen damals nur die Kleidung, die sie trugen. Oft gab es nicht einmal ausreichend Reis, so dass die Kinder unterernährt und beinahe chronisch krank waren. Es gab kein Geld für regelmäßige oder besonders gesunde Ernährung, nicht für Schulausbildung und selbst im Krankheitsfall keinerlei Geld für Medizin.

Durch glückliche Umstände lernten sich einige Menschen kennen, die COLT so zu sagen aus der Taufe hoben:
Der Kambodschaner Thourn Sinan, die beiden Niederländer Andre Ruys und Menno van Essen sowie unser deutscher Vorstand Robert Heiduczek.

Doch leider war es damit noch nicht getan, Touristen - mit denen diese Herren zu tun hatten - um Spenden für die Kinder zu bitten... eine regelmäßige Hilfe war zu dem Zeitpunkt noch nicht vorstellbar.


Über Andre Ruys wurde der Kontakt zu Frau Tina Beekman-Tolner aus den Niederlanden hergestellt, die nach einem Besuch in Kambodscha eine Stiftung ins Leben rief.

Dank zweier großzügiger Spender aus den Niederlanden konnte ein Grundstück in besserer Umgebung angemietet und ein neues Haus gebaut werden – ein Neuanfang war gemacht.

Schon bald konnten die Kinder umziehen, es wurde mit ersten, eigenen Unterrichtsstunden begonnen –
Lesen und Schreiben in der Landessprache Khmer oder auch in Englischer Sprache.
Wenige Monate später besuchten bereits alle Kinder die öffentliche/n Schule/n.

 

Die aktuelle Vorstandschaft / Heimleitung von COLT Kambodscha besteht aus folgenden Mitgliedern:

Tina Beekman-
Tolner
Vorstands-Vorsitz
Andre Ruys
Vorstandsmitglied
u. Berater
Dara Deng
Vorstandsmitglied
u. Heimleiter
Robert Heiduczek
Vorstandsmitglied
u. Berater
Sam Piseth
Vorstandsmitglied
u. Berater
 Tout Sopheak
Vorstandsmitglied
u. Berater
 Leng Kongkea
Ausbildungs-
manager

 

Neben den ehrenamtlich tätigen Vorständen von COLT kümmert sich eine kleine Schar kambodschanischer Angestellter um die zwischenzeitlich rund 30 Kinder des Heims.
Unterstützt wird man dabei durch freiwillige Helfer, die mehrere Wochen oder gar Monate in Kambodscha verbringen und Ihre Hilfe - meist in Form von Unterrichten - in den Dienst des Heims stellen.