Die Hauptstadt Phnom Penh

Phnom Penh ist die Hauptstadt Kambodschas und mit ca. 1,5 Mio Einwohnern (2010) die größte Stadt des Landes. Neben einigen weiteren Provinzhauptstädten wie Battambang (180.000), Siem Reap (175.000) oder Kampong Cham (120.000) wohnt aber rund 80 % der Menschen auf dem Lande – noch immer eine Auswirkung der „Entvölkerungs-Politik“ der Roten Khmer.

Die oben genannten Städte – allen voran Phnom Penh - wachsen stetig, die Hauptstadt ist bereits wieder zu einer pulsierenden Metropole geworden, wie andere Städte Südostasiens auch, z. B. Hanoi, Bangkok etc..

                 

Als touristische Aushängeschilder kann man den Königspalast, die Strände im Süden des Landes oder das im Norden befindliche Weltkulturerbe von „Angkor Wat“ nennen… doch gerade in einer Metropole wie Phnom Penh gibt es auch viele Schattenseiten. Hier treffen „Arm und Reich“ noch deutlicher aufeinander als anderswo im Lande.

Einerseits gibt es Einkaufszentren, die keine Wünsche offen lassen, Hotels die internationale Vergleiche nicht zu scheuen brauchen oder eine Vielzahl auf den Tourismus ausgerichteter Restaurants, die auch hohe Standards zu europäischem Preisniveau bieten – andererseits gibt es Slums, viele Bettler und Menschen, die nicht jeden Tag zu Essen bekommen, die dankbar dafür sind, auf der Müllhalde sogar gegen Bezahlung wohnen zu können.

Einige unserer Kinder stammen von der Müllhalde in Phnom Penh.